2. Havelberge Lauf im Camping- und Ferienpark Havelberge

Nach einem heißen Sommer geht es am 25.09.2010 noch einmal hoch her im Camping- und Ferienpark Havelberge: Nach der gelungen Premiere im Jahr 2009 hofft das Organisationsteam des 2. Havelberge Laufs unter Leitung von Thomas Geyer auch für 2010 auf bestes spätsommerliches Laufwetter und ein illustres Teilnehmerfeld.

 

Ausgeschrieben sind Wettkampfstrecken über 1 km, 5 km und 10 Kilometer. Start und Ziel wird an der Showbühne des Camping- und Ferienparks Havelberge bei Groß Quassow sein. Der Startschuss fällt am 25.09.2010 um 17 Uhr. Die anschließende Siegerehrung ist in ein buntes Showprogramm aus Tanz, Comedy und Artistik eingebettet. Neben Pokalen und Sachpreisen für die Sieger und Platzierten erhält jeder Teilnehmer eine Urkunde. Zusätzlich nehmen alle Teilnehmer über 5 und 10 km an einer Tombola teil, als deren Hauptpreis eine Woche Ferienhaus-Urlaub im Camping und Ferienpark Havelberge winkt. Im Anschluss an die Siegerehrung sind alle Teilnehmer zu einem Lagerfeuerabend mit Live-Musik und Stockbrot eingeladen.

Wer am Havelberge Lauf teilnehmen möchte kann sich schriftlich (Camping- und Ferienpark Havelberge, 17237 Userin OT Groß Quassow), telefonisch (03981-236896), per E-Mail (info@haveltourist.de) oder im Internet (www.havelbergelauf.haveltourist.de) anmelden. Anmeldeschluss ist der 19. September. Nachmeldungen können am Wettkampftag gegen eine Nachmeldegebühr von 1,- € bis 16.30 Uhr vorgenommen werden. Als Startgebühr werden 5,- € (10 km) bzw. 3,- € (5 km) erhoben. Für ausreichend Getränke, Bananen und Energieriegel während und nach dem Wettbewerb ist gesorgt.

Für die Bambini Läufer auf der 1 km Strecke ist die Teilnahme kostenlos. Weitere Informationen, spezielle Übernachtungsangebote sowie die komplette Ausschreibung befinden sich im Internet unter: www.havelbergelauf.haveltourist.de.

Auf den Spuren von Hercule Poirot: Kriminalmenü im Restaurant Havelberge

Harro Wustermann hat es geschafft: 10 Restaurants in 10 Jahren. Grund genug für eine große Feier mit Familie und reichlich Prominenz. So vergnüglich beginnt der Abend im Restaurant Havelberge am Woblitzsee. Rund 50 Gäste haben sich eingefunden um am Kriminalmenü mit dem Titel „Gelee Royal“ teilzunehmen.

Ein anonymes Geschenk entpuppt sich während der Feier als tödliche Überraschung, die eine der anwesenden Personen das Leben kostet. Vom Mörder zunächst keine Spur. Doch der hat die Rechnung ohne die Gäste gemacht. Denn die spielen in dem ganzen Geschehen eine immens wichtige Rolle. Und das wortwörtlich: Jeder Teilnehmer erhält zu Beginn des Abends eine Tischkarte, die ihn mit neuen Namen und neuer Vita ausstattet. Und plötzlich ist man mit seinen Tischnachbarn oder den Schauspielern verstrickt, besitzt Detailwissen oder konkrete Handlungsanweisungen. Drei Stunden haben die Anwesenden Zeit den Fall zu lösen, unterbrochen werden die Ermittlungen durch das vorzügliche Vier-Gänge-Menü.

Eine erste Spur führt von der Leiche zunächst zu ominösen Gourmetveranstaltungen. Ein wirklich brauchbarer Hinweis aber, wer hinter dem heimtückischen Mord stecken könnte, findet sich erst, als es einem der Gäste an die „Wäsche” geht. Gemeinsam mit den Tischnachbarn gilt es den Täter zu bestimmen. Für diejenigen, die das Mordsvergnügen verpasst haben bietet sich am 26.08.2010 eine zweite Chance. Da jeder Mord gut geplant sein will wird um Anmeldung unter (03981) 24 79 30 oder www.haveltourist.de gebeten. Preis inkl. 4-Gänge-Menü: 55,- € für Erwachsene, 28,-€ Kinder bis 14J. (Mindestalter 10 J.).

Jugendfeuerwehr Userin klettert im Waldseilgarten Havelberge

Als Belohnung für den guten 3. Platz, den die Jugendfeuerwehr Userin beim Amtsfeuerwehrtag Ende Mai erreichte, hat Haveltourist die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und ihre Betreuer zu einem kostenlosen Klettern in dem Waldseilgarten auf dem Camping- und Ferienpark Havelberge am Woblitzsee eingeladen.

Bei sonnigem Wetter klettert der Nachwuchs der Useriner Feuerwehr mit ihren Betreuern durch den Waldseilgarten. Die Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 13 Jahren hatten sichtlich Spaß am Klettern. „Der Nachwuchs für unsere Feuerwehr ist uns ganz wichtig. Sichert er doch die Zukunft für die funktionsfähige Feuerwehr in unserem Gemeindebereich“ so Dr. Gunter Riechey, Geschäftsführer der Haveltourist GmbH die ihren Sitz in Groß Quassow hat. Alle Teilnehmer waren begeistert, einige absolvierten sogar den neuen Schwarz Plus Parcours. Die hier montierten Elemente sind körperlich deutlich anspruchsvoller und verlangen auch von versierten Sportlern Durchhaltevermögen und Konzentration. Im Anschluss entspannten sich die Jugendlichen im Café am Waldseilgarten bei einer kleinen Erfrischung. Gemeindewehrführer Enrico Kollhof möchte sich bei Haveltourist und dem Feuerwehrverein Userin für diese Aktion recht herzlich bedanken.

Der Waldseilgarten ist vom 01.04.-31.10.2010 durchgehend von 10-19 Uhr geöffnet. Aufgrund der großen Nachfrage und um unnötige Wartezeiten zu vermeiden sollten sich Interessierte insbesondere in den Sommermonaten rechtzeitig unter (03981) 24 79 33 oder per E-Mail unter waldseilgarte(at)haveltourist.de anmelden.

Trotz Wettereinbruch: Packende Rennen auf dem Woblitzsee

Zum fünften Geburtstag des Haveltourist Drachenboot-Rennens im Camping- und Ferienpark Havelberge am Woblitzsee mussten sich die teilnehmenden Teams erstmals mit regnerischen Verhältnissen auseinandersetzten.

Beim morgendlichen Teammeeting der Captains stellte sich die bange Frage, ob trotz des anhaltenden Regens die Teams an den Start gehen würden. Nach kurzem Disput war klar: Wir starten! In Absprache mit der Rennleitung wurde ein gestraffter Ablauf festgelegt, um die Teams nicht unnötig lange den Kapriolen des Wetters auszusetzen.

Nicht vollständig angetretenen Teams wurden kurzerhand durch Mitarbeiter des Campingplatzes aufgestockt, so dass sich letztlich sechs Mannschaften dem schlechten Wetter stellten und sich einen spannenden Kampf lieferten. Unterstützt wurden sie von ihren Fans, die sich ebenfalls durch den Regen nicht abhalten ließen. Gewinner waren am Ende das Team SCN Icebreakers, die auch die Bestzeit von 1:03:25 erpaddelten. Die Plätze zwei und drei belegten die Strelitz Dragons und The Flying Lübzmen.

Fünf Jahre Drachenboot-Rennen auf dem Woblitzsee

Am 15.05.2010 ist es soweit: Das Haveltourist Drachenboot-Rennen im Camping- und Ferienpark Havelberge feiert seinen fünften Geburtstag. Neben der sportlichen Betätigung gibt es an diesem Tag auch 2010 ein buntes Rahmenprogramm am Ufer des Woblitzsees.

Seit seiner erstmaligen Durchführung im Jahr 2006 hat sich das Haveltourist Drachenboot-Rennen zu Himmelfahrt fest im Veranstaltungskalender der Region etabliert. Startete das Rennen erstmals mit drei Teams, waren es bereits acht im vergangenen Jahr. Das Drachenboot selbst ist ursprünglich ein chinesischer Bootstyp, der sich in Europa zu einem Canadier, also einem offenen Ruderboot mit Stechpaddeln, wandelte, in dem 22 Personen Platz finden. Vor einigen Jahren noch ein ungewöhnlicher Anblick sieht man in den Sommermonaten mittlerweile des Öfteren den „Drachen“ über den Woblitzsee flitzen.

Das Drachenboot-Rennen beginnt für die Teilnehmer bereits am Freitag mit dem freien Training der Teams. Am Abend zeigen die Animateure des Camping- und Ferienparks auf der Showbühne ihr Können. Am Samstag heißt es dann ab 10:00 Uhr: Are you Ready? Attention... Go!“. Für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Zuschauer stehen Speis und Trank am Strand bereit. Die kleinen Besucher können sich auf der Hüpfburg, bei der Kinderolympiade oder beim Anfeuern „ihrer“ Mannschaften austoben. Der ereignisreiche Tag findet bei der Siegerparty ab 20:30 Uhr an der Showbühne seinen Abschluss. Für die musikalische Untermalung sorgen mit Gitarre, Bass und Rhythmusset die drei Berliner Musiker der Rockband „Don’t tell Mama“.

Am Drachenboot-Rennen können, neben angemeldeten Teams und Gästen des Camping- und Ferienparks Havelberge, auch Tagesgäste aus der Region teilnehmen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer mitmachen möchte, sollte Badesachen, gute Laune und Spaß am Paddeln mitbringen. Für Einzelpersonen besteht die Möglichkeit in einer der beiden Platzmannschaften teilzunehmen. Nähere Informationen gibt es auf der Event-Homepage www.drachenboot.haveltourist.de oder beim Kanuzentrum unter (03981) 23 88 84.

Waldseilgarten Havelberge eröffnet zwei neue Parcours

Der Waldseilgarten Havelberge, seit 2007 einer der Besuchermagnete des Camping- und Ferienparks Havelberge am Woblitzsee, öffnet im Frühjahr 2010 zwei neue Parcours für die Besucher. Neben einem Kleinkindparcours wurde ein vierter Hochseil-Parcours gebaut, der anspruchsvollen Kletterern neue Herausforderungen bietet.

Mit zwei neuen Parcours startet der Waldseilgarten Havelberge in die Saison 2010. Die Konzeption und der Bau der Anlage erfolgten durch das Team des Waldseilgartens unter Leitung von Anja Jordan und Siegfried Scheller. Die Sicherheit der Anlage bestätigte der TÜV. Der neue Kleinkindparcours besteht aus sieben Niederseil-Elementen, die in max. 1,5 Metern Höhe über dem Boden installiert sind. Im Gegensatz zu den bereits bestehenden Hochseil-Parcours ist dieser bereits für Kinder ab 3 Jahren geeignet. Langweilig wird es hierbei für die Kleinen jedoch nicht: „Die Elemente sind genauso wie die für die Erwachsenen angelegt, denn die Kinder wollen genau so wie die Großen klettern und nicht wie Babys behandelt werden“, so Anja Jordan. Nach der Einweisung durch die Waldseilgarten Trainer erhalten die Kinder, wie auch die Erwachsenen, eine Kletterausrüstung und einen Sicherheitshelm. Nachdem ihnen der Gebrauch der Karabinerhaken erklärt wurde, geht es los. Die Kinder sichern sich auf der Anlage selbst, ein erfahrener Trainer ist natürlich ständig dabei. Wer den Parcours erfolgreich absolviert erhält zur Belohnung eine Urkunde. Der neue Kleinkindparcours ist ein echtes Highlight: Anlagen dieser Art findet man in Deutschland derzeit noch sehr selten, so dass das Team mit Recht stolz auf diese neue Attraktion sein kann.

Auch für jene, die den Waldseilgarten bereits erfolgreich absolviert haben und auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind gibt es Neues: Der ehemalige Teamparcours wurde zum Hochseil-Parcours Schwarz+ umgebaut. Er ist der bisher schwierigste und höchste Parcours auf 10 Metern Höhe. Wer diesen Parcours meistern will braucht Ausdauer und Geschick. Die hier montierten Elemente sind körperlich deutlich anspruchsvoller und verlangen auch von versierten Sportlern Durchhaltevermögen und Konzentration. Im Anschluss an die körperliche Betätigung bietet das gemütliche Café am Waldseilgarten die Möglichkeit sich auszuruhen und zu erfrischen.

Der Waldseilgarten ist vom 01.04.-31.10.2010 durchgehend von 10-19 Uhr geöffnet. Aufgrund der großen Nachfrage und um unnötige Wartezeiten zu vermeiden sollten sich Interessierte insbesondere in den Sommermonaten rechtzeitig unter (03981) 24 79 33 oder per E-Mail unter waldseilgarten(at)haveltourist.de anmelden.

Haveltourist erhält ECOCAMPING Auszeichnungen

Seit dem 01.12.2009 tragen alle neun Haveltourist Campingplätze die ECOCAMPING Auszeichnung. Die Verleihung fand im Rahmen der jährlichen Fachtagung des „Verbands für Camping- und Wohnmobiltourismus in Mecklenburg-Vorpommern e.V." (VCWMV) statt.

Von den 14 in diesem Jahr erstmalig ausgezeichneten Plätzen gehören sechs zur Haveltourist-Gruppe. Der Camping- und Ferienpark Havelberge sowie die Campingplätze am Useriner See und am Drewensee haben die Auszeichnung bereits im Jahr 2007 erhalten.

ECOCAMPING ist eine Initiative für nachhaltigen Campingtourismus in Europa. Von den insgesamt 223 von ECOCAMPING ausgezeichneten Campingplätzen befindet sich jeder sechste in Mecklenburg-Vorpommern. Um das ECOCAMPING Label führen zu dürfen müssen Campingplätze ein funktionierendes Umwelt- und Qualitätsmanagement aufbauen. Wolfgang Pfrommer, Geschäftsführer von ECOCAMPING, erläuterte: „Es geht uns um Service-Qualität, die Einsparung von Energie und Wasser sowie die Steigerung von Biodiversität und den achtsamen Umgang mit dem Klima.“ Diese Thematiken werden in regelmäßigen Workshops den Betreibern und Mitarbeitern der einzelnen Abteilungen vermittelt.

Haveltourist hat erkannt, dass Qualitätsverbesserung und Nachhaltigkeit des touristischen Angebots wichtige strategische Ansätze zur Positionierung auf dem Camping Markt sind. Dabei harmoniert Ökologie sehr gut mit Ökonomie und Dienstleistungsqualität. Die Etablierung eines eigenen Umwelt- und Qualitätsmanagementsystem und die Zertifizierung des Camping- und Ferienparks Havelberge sowie des Campingplatzes am Drewensee und des FKK-Campingplatzes am Useriner See nach dem Europäischen Umweltmanagmentsystem EMAS II bereiteten den Weg für die erstmalige Teilnahme an ECOCAMPING im Jahr 2006. 2009 wurde nun auch formal den weiteren sechs Plätzen die Auszeichnung zuteil.

Alle Haveltourist-Plätze beziehen ausschließlich Strom aus regenerativen Energien und explizit keinen Strom aus Atomkraftwerken bzw. Kohlekraftwerken. Hierdurch spart Haveltourist jährlich ca. 300t CO2 ein. Mit dem Tipidorf, in dem im Sommer Übernachtungen stattfinden, und der Erweiterung des Imbisses am Hochseilgarten entstanden in den vergangen Jahren weitere naturnahe Veranstaltungsorte. Das Regenwasser- und Abfallmanagement wurden optimiert. Soweit möglich, verkaufen die Läden der einzelnen Campingplätze regionale Produkte. Eine Erweiterung des Sortiments ist für das nächste Jahr vorgesehen. Ab Januar wird zudem ein Dokumenten-Management-System (DMS) eingeführt, durch welches der Traum vom „papierlosen Büro“ ein Stück näher rückt. Engagierte und gut qualifizierte Mitarbeiter sind für ein serviceorientiertes Angebot an die Gäste unerlässlich, so dass die Mitarbeiter auch im Kommenden Jahr entsprechende Schulungen erhalten.

„Es herrscht auch weiterhin ein großer Modernisierungs- und Investitionsbedarf. Unser Einsatz für die Umwelt und den Klimaschutz muss kontinuierlich weiterentwickelt werden“ so Dr. Gunter Riechey, Geschäftsführer der erfolgreichen Gruppe. Mit der ECOCAMPING-Auszeichnung aller neun Haveltourist-Plätze zeigt sich, dass dieses Engagement Erfolg hat.

Neue Straße für Havelberge und Woblitzsee

Der ganzjährig geöffnete Camping- und Ferienpark Havelberge ist über die Grenzen Deutschlands gut bekannt", sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU) am Freitag in Schwerin. "Die derzeitige Anbindung des Fünf-Sterne-Platzes an das landesweite Straßennetz ist völlig unzureichend."

Das Wirtschaftsministerium unterstützt den Straßenausbau mit rund 185.000 Euro, die Gemeinde Userin investiert insgesamt fast 260.000 Euro. Die Mittel werden aus der Gemeinschaftsaufgabe zur "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" und dem "Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums" (ELER) bereit gestellt.

Besser angeschlossen werden der Anleger eines Fahrgastschifffahrtsunternehmen, einige Gewerbebetriebe wie ein Wassersportzentrum mit Bootsverleih, ein Restaurant mit Showbühne, ein Shop und ein Seglerverein. Der Strand am Campingplatz ist zudem die einzige Bademöglichkeit in der Umgebung. Zusätzlich kommen Urlauber aus den umliegenden Hotels und Pensionen zum Baden hierher.

Die Straße wird auf einer Länge von 1,5 Kilometern zwischen Groß Quassow und dem Camping- und Ferienpark Havelberge auf fast fünf Meter Breite ausgebaut. "Eine intakte Infrastruktur ist für die Leistungsfähigkeit der Tourismusbetriebe und deren wirtschaftliche Entwicklung sehr wichtig", sagte Seidel.

Mecklenburg-Vorpommern konnte 2008 seine führende Rolle im Campingtourismus behaupten. Jede siebte Übernachtung in Mecklenburg-Vorpommern wird auf einem der 188 Campingplätze registriert, die insgesamt über knapp 25.700 Stellplätze verfügen. Auf den Plätzen im Nordosten wurden insgesamt 3,7 Millionen Übernachtungen (Niedersachsen 3,2, Schleswig-Holstein 2,8) gezählt.

Quelle: MVregio Landesdienst mv/mst

Drachen flitzen über Woblitzsee

Groß Quassow (ms). Das nun mehr vierte Dragon-Boat-Race fand auf dem Gelände des Camping- und Ferienparks Havelberge an den Ufern des Woblitzsees statt. Dabei erfreute sich das Rennen, welches erstmals 2006 ausgetragen wurde, großer Beliebtheit. Nicht nur die acht angetretenen Teams sorgten auf dem Wasser für das sportliche Highlight, sondern zahlreiche Besucher und Fans am Rande des Sees applaudierten und feuerten die Sportler zu noch schnelleren Zeiten an.

Dabei kamen die Paddler aus den unterschiedlichsten Orten Deutschlands, einige fanden sich auch erst vor Ort zu einem Team zusammen, während andere extra ihren Urlaub geplant hatten, um beim Spektakel dabei zu sein. „Es ist alles perfekt gelaufen. Wir hatten glückliche Sieger und zum Abschluss eine super Feier“, so das kurze Fazit von Mitarbeiterin und Organisatorin Heike Hasenschwanz. Nach etlichen Vorläufen und Finalläufen konnte am Ende das Rostocker Team „Yara Dragons“ mit einer Zeit von 52.41 Sekunden auf der 200 Meter langen Strecke gewinnen. Dicht gefolgt von dem Mitarbeiter-Team der Havelberge, den „Killer-Dragon-Deluxe“, die nur 38 Zehntel hinter dem Sieger lagen. Auf den dritten Platz fuhren dann die „Flying Lübzman“ ein, die eine Zeit von 53.31 Sekunden brauchten. Mit einer zünftigen Party am Abend, die bis in die frühen Morgenstunden hinein ging, verabschiedeten sich die Sportler vom diesjährigen Event, wollen aber im kommenden Jahr alle zur fünften Auflage wieder zu den Havelbergen kommen.  

Quelle: Nordkurier

Preisträger Haveltourist

Im Rahmen des Landeswettbewerbs "Unternehmer des Jahres" im Land Mecklenburg-Vorpommern ist die Haveltourist GmbH & Co. KG aus Groß Quassow als umweltfreundliches Unternehmen ausgezeichnet worden. An dem vom Wirtschaftsministerium, dem Ostdeutschen Sparkassenverband, der IHK, den Handwerkskammern und der Vereinigung der Unternehmensverbände ausgeschriebenen Wettbewerb nahmen nahezu 100 Unternehmen teil. Bei der Galaveranstaltung zur Preisverleihung lobte Wirtschaftsminister Seidel, dass "ein Großteil der Millioneninvestitionen in die Modernisierung und Verbesserung der Einrichtungen … in die Umsetzung höchster europäischer Umweltstandards" gegangen sei. Haveltourist betreibt neun Campingplätze an der südlichen Mecklenburger Seenplatte, die u. a. ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien beziehen.

Komfortplätze im Camping- und Ferienpark Havelberge weiter ausgebaut

Im Camping- und Ferienpark Havelberge haben wir für Sie aufgerüstet:
Über 70 % unserer Standplätze sind nun zu attraktiven Komfortplätzen umgebaut.

Jeder dieser Standplätze ist mit einem individuellen Trink- und Schmutzwasseranschluss (Grauwasser) ausgestattet, der fest mit dem Wohnwagen bzw. Wohnmobil über einen eigenen Schlauch verbunden werden kann.
Auf jedem Standplatz besteht außerdem die Möglichkeit Kabelfernsehen zu beziehen. Die leidige Ausrichtung der Satelitenschüssel wird überflüssig.
Falls Sie Hilfe beim Anschluss benötigen, oder Ihnen das Zubehör fehlt, hilft Ihnen unser freundliches Servicepersonal gerne weiter.
Außerdem können Sie drahtlos in das Internet (WirelessLan).
Haveltourist bietet günstige Paketpreise, so dass Sie auch während Ihres Urlaubs nicht von der Welt abgeschnitten sind, E-Mails empfangen bzw. senden oder auch mal im Internet surfen können.
Auf der neuen L-Fläche finden Sie Plätze in der Größe von 120 bis 250 qm. In der Mitte ist ein künstlicher Badesee mit einem weißen Sandstrand mit Piratenschiff angelegt, der zum Spielen insbesondere für kleine Kinder einlädt.

Umweltallianz Mecklenburg-Vorpommern

In der Präambel zur Umweltallianz M-V heißt es:
„Den Erhalt der einzigartigen Naturausstattung Mecklenburg-Vorpommerns mit einer zukunftsfähigen Wirtschaftsentwicklung zu verbinden, soll durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Landesregierung und der Wirtschaft des Landes erreicht werden."
Die Umweltallianz wird sowohl vom Wirtschafts- als auch vom Umweltministerium des Landes sowie den IHKen, den Handwerkskammern und der Vereinigung der Unternehmensverbände getragen. Der VCFMV als Spitzenverband der Campingwirtschaft in M-V setzt sich seit vielen Jahren für den Umwelt- und Naturschutz ein und steht daher voll hinter der Umweltallianz M-V, wie Rainer Frank, Präsident des Verbandes betonte.

Ein Motto der Umweltallianz lautet: „Kommunikation statt Konfrontation“. In diesem Sinne stellt Umweltminister Dr. Backhaus fest, „dass im Umweltbereich mit Initiativen, die allen Beteiligten Vorteile bringen, vielfach mehr zu erreichen ist, als mit bloßen Verboten und Auflagen.“

Es lohnt sich also für Campingunternehmer, bei der Umweltallianz mitzumachen. Hier können Unternehmen aufgenommen werden, die über ein funktionsfähiges Umweltmanagement verfügen. Das haben die meisten der ausgezeichneten Unternehmer mit dem ECOCAMPING Umweltmanagement erfüllt, einige haben zudem EMAS, das Umweltmanagementsystem der EU bei sich eingeführt. Ein Campingplatz mit Kanustation setzt auf das Maritime Qualitätsmanagement MQM. Allen gemeinsam ist: in den Betrieben wird mit natürlichen Ressourcen sparsam umgegangen und die internen Abläufe wurden optimiert – alles zum Wohl der Gäste, weil zusätzlich zum Umweltschutz auch die Qualität ganz groß geschrieben wird. Hierzu Klaus-Dieter Frey, Abteilungsleiter für Mittelstand und Tourismus im Wirtschaftsministerium: „In einer nachhaltigen Campingwirtschaft gehören Umweltschutz, Sicherheit und besserer Service für die Gäste zusammen. Umwelt- und Qualitätsmanagementsysteme sind für Campingplätze ein guter Weg, diese Aspekte stetig weiterzuentwickeln.“

Dem pflichtete Marco Walter, Geschäftsführer des ECOCAMPING e.V. bei. Sein Verein hat im Jahr 2006 gemeinsam mit dem VCFMV das Projekt ECOCAMPING Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt und die Einführung des Umweltmanagements begleitet. Das Projekt war Voraussetzung für die jetzt erfolgte umfangreiche Aufnahme von Campingplätzen in die Umweltallianz. Es wurde gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern.

Mehr Informationen zur Umweltallianz und den Management-systemen im Internet unter :
www.umweltallianz-mv.de
www.ecocamping.net
www.emas.de
www.mv-maritim.de
Informationen zu Camping in M-V: www.vcfmv.de

"Sonnenwinkel" in der Seenplatte

Einen Sonnenwinkel nennt der Platzwart vom Campingpark am Weißen See das Seengebiet östlich der Müritz. Recht hat er, verraten uns die Wetterkundler. Die Müritz, das „Kleine Meer“ in der Sprache der früher hier lebenden Wenden, ist tatsächlich groß genug, um das regionale Klima zu lenken. Im Sommer beobachtet man bei Schauern und Gewittern immer wieder, dass diese südlich und nördlich um die Müritz herumgeleitet werden.

Erst viele Kilometer weiter östlich treffen sie wieder zusammen. Das hat zur Folge, dass zwischen Waren und Neustrelitz die Sonne wirklich öfter scheint als für Mecklenburg „vorgesehen“, auch wenn in Wesenberg und Zwenzow Schlechtwetterperioden nicht völlig unbekannt sind.

Insgesamt wird das hiesige Klima stark durch die großen Wasserflächen geprägt. Wie die Meere wirken sie ausgleichend und bremsen Temperaturschwankungen.

Fazit: Sonnenliebhaber, denen die Mittelmeerhitze zu schaffen macht, sind hier unter dem Strich gut aufgehoben. Zum Beispiel auf dem Campingpark am Weißen See zwischen Wesenberg und Zwenzow.

Ohne Eltern…

…eine Nacht im Tipi-Dorf

In dem neuen Tipi-Dorf auf Havelberge mit Original Indianer-Zelten können die Kinder der Haveltourist-Plätze ihr besonderes Abenteuer erleben.
Eine Nacht ohne Eltern im Tipi-Dorf. Davor und danach ist „Abenteuer“ angesagt. An einem zünftigen Lagerfeuer sitzt man mit Freunden zusammen, brät ein Würstchen oder Stockbrot und hat viel Spaß bei der Palaverrunde. Im angrenzenden Wald findet eine Nachtwanderung mit Anpirschen statt und am nächsten Tag wird mit Pfeil und Bogen geschossen.
Selbstverständlich wird das ganze von unserem Animationsteam betreut.
Indianer üben eine große Faszination nicht nur auf Kinder aus. Eine Beschäftigung mit dem Leben der Indianer kann wichtige Erziehungsziele unterstützen: Toleranz gegenüber Fremden, soziales Verhalten und bewusster Umgang mit der Natur.
Um eine rechtzeitige Anmeldung wird gebeten, da jeweils nur 20 Kinder teilnehmen können.

Der Wald-Hochseilgarten Havelberge

Der Waldseilgarten Havelberge

Was ist ein Waldseilgarten?

Ein Waldseilgarten ist ein Hochseilgarten, der in den Wald integriert ist. Ein Hochseilgarten wiederum besteht aus verschiedenen künstlichen Hindernissen aus Seilen, Balken oder Drahtseilen, die in unterschiedlicher Höhe verspannt sind. Zwischen den Übungen sind Plattformen montiert, auf denen man sich ausruhen kann, bevor man die nächste Aufgabe meistert.

Der Waldseilgarten Havelberge besteht aus vier verschiedenen Parcours.

Drei dieser Parcours können die Gäste nach einer Einweisung eigenständig mit einer Selbstsicherung, bestehend aus einem Klettergurt und einem Klettersteigset, begehen. In diesem Teil des Waldseilgartens kommt es auf das eigene Erleben, Überwindung, Selbstvertrauen und natürlich den Spaß beim Klettern an.

Der vierte Parcours ist Teams und Gruppen vorbehalten. In diesem Parcours wird von den Teilnehmern vom Boden aus gesichert. Beim Begehen dieses Parcours stehen also Themen wie Teamarbeit, Vertrauen, Kommunikation und Kooperation im Vordergrund.

Die Sicherheit

Der Waldseilgarten wurde von einem erfahrenen Team erbaut. Alle Bäume sind von einem staatl. geprüften Baumgutachter auf ihre statische Eignung geprüft worden. Zudem ist unser Waldseilgarten durch den TÜV geprüft worden.

Beim Durchlaufen des Waldseilgartens ist jeder Teilnehmer mit einem Klettergurt und einem Klettersteigset gesichert. Dieses System ermöglicht es unseren Gästen auch ohne größere Gruppe, also auch mit der Familie oder Freunden, den Waldseilgarten zu nutzen. Nach einer ausführlichen Einweisung durch das Sicherheitspersonal und einer Überprüfung des Gelernten im ersten, nur ca. 1,50m hohen Parcours, kann jeder den Waldseilgarten eigenständig begehen. Das Sicherheitspersonal ist dabei ständig anwesend und steht in schwierigen Situationen mit Rat und Tat zur Seite.

Wer kann mitmachen?

Der Waldseilgarten kann von allen Menschen ab 14 Jahren begangen werden. Es reicht dafür eine durchschnittliche körperliche Fitness und stabile Herz- und Kreislauffunktionen.

Der selbstgesicherte Bereich, bestehend aus 3 verschiedenen Parcours, kann von Kleinstgruppen ab zwei Personen genutzt werden.

Der Teamparcours, bestehend aus vier Elementen, kann ausschließlich von Gruppen ab 10 Personen gebucht werden.

Bei welchem Wetter kann man kommen?

Das Wetter spielt beim begehen vom Waldseilgarten Havelberge keine große Rolle.

Zum einen ist man durch die Bäume ein wenig geschützt und zum anderen kann man durch die geeignete Kleidung, wie man das auch bei einem Spaziergang tun würde, selbst etwas gegen Nässe und Kälte tun.

Die einzigen Wetterverhältnisse, die das Begehen des Waldseilgartens verhindern sind Gewitter und sehr starker Wind.

Die Kleidung

Wer den Waldseilgarten begehen möchte, muss auf jeden Fall folgendes tragen:

· eine lange Hose

· mindestens ein kurzärmliges T-Shirt, welches auch den Bauch ausreichend bedeckt (damit der Klettergurt nicht reibt)

· feste, geschlossene Schuhe (mindestens Turnschuhe, besser noch halbhohe Schuhe mit fester Sohle)

Ansonsten ist es zu empfehlen sich dem Wetter angepasst zu kleiden. Dabei ist zu beachten, dass eine Jacke nicht zu lang ist, damit der Klettergurt gut angepasst werden kann.

Das, was zählt - Sanitärgebäude mit Niveau

Vor dem Buchen werden die Sanitäranlagen besichtigt. Mit dieser Angewohnheit vieler erfahrener Campingfreunde kann Haveltourist gut leben. Auf seinen Plätzen sind die entsprechenden Gebäude durchdacht gestaltet, freundlich und sauber. Als „außergewöhnlich“ bewertet zum Beispiel der ADAC die Anlage auf dem Campingplatz am Drewensee.

Richtiggehend beeindruckend ist auch das neue Sanitärgebäude am Woblitzsee geworden. Der freundlich gestaltete Eingangsbereich kann sich durchaus mit den Kundenhallen angesehener Bankinstitute messen: Hell, einladend und mit großen Grünpflanzen und Ruhebänken ausgestattet.

Mit der praktischen Duschkarte öffnen sich die Pforten für eine komfortable Badewelt: Familienbäder, Babywickelraum, Kosmetikraum und das geräumige Kindererlebnisbad bilden ein ideales Angebot.

Fünf Sterne hat der Camping- und Freizeitpark Havelberge am Woblitzsee vom DTV bekommen. Bei Haveltourist weiß man eben, was für den Gast zählt. Komfortable Sanitärhäuser gehören dazu.

Bitte Waschen und Trocken!

Das beeindruckt selbst Cora, die sechsjährige Hovawart-Hündin: Das neue Sanitärgebäude vom Camping- und Freizeitpark Havelberge hat sogar eine extra Hundedusche. Cora ist, nebenbei bemerkt, auf Havelberge bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund, weil sie es liebt, auf dem Elektrokarren des Platzwartes mitzufahren. Schließlich ist sie nicht so gut zu Fuß.

 

ECOCAMPING Auszeichnung

Wir möchten Ihnen einen schönen Urlaub in intakter Natur bieten.

Denn Campinggäste sind naturverbundene Menschen und schätzen es, wenn sich ein Campingplatz für den Erhalt der Umwelt einsetzt.

Um den Umweltschutz und die Qualität auf unserem Platz stetig zu verbessern, haben wir ein Umwelt- und Qualitätsmanagement aufgebaut. Für unser Engagement haben wir die Auszeichnung ECOCAMPING UMWELTMANAGEMENT erhalten. ECOCAMPING e.V. ist ein Verein zur Förderung von Umwelt- und Naturschutz, Sicherheit und Qualität in der Campingwirtschaft.

Wir wollen...

• Die Zufriedenheit unserer Gäste durch hohe Servicequalität steigern

• Abfälle vermeiden und verwerten

• Energie und Wasser effizient nutzen

• durch Abwasser weder Boden noch Gewässer belasten

• unseren Platz naturverträglich gestalten und pflegen

• Verkehrsbelastungen vermeiden

• Umweltschonend reinigen

• umweltschädliche Stoffe vermeiden

• regional erzeugte Produkte verarbeiten und verkaufen

• bei unseren Freizeitangeboten Natur und Umwelt berücksichtigen

• Produkte aus unserer Region verarbeiten und verkaufen

• Umweltschutz und Qualität auf unserem Platz stetig verbessern

• unsere Gäste, Mitarbeiter und die Öffentlichkeit informieren und einbeziehen

Mehr zu ECOCAMPING finden Sie unter: www.ecocamping.net

 

Camping-Liebe rostet nicht

Seit zwanzig Jahren ist Gerd Burgmann Geschäftsführer auf den Campingplätzen von Haveltourist. Wenn seine Zeit es erlaubt, hat er so manches zu erzählen. Gern erinnert er sich an ein Ehepaar, das auf dem Platz Quartier nahm. Beide waren schon an die achtzig Jahre alt, suchten sich aber einen Zeltplatz direkt neben dem Restaurant, also ausgerechnet an der lebhaftesten Stelle des ganzen Parks. Vorsichtige Hinweise auf absolut ruhige Lagen wurden freundlich aber bestimmt zurückgewiesen. Noch mehr wunderte sich Burgmann, als die beiden ein einfaches Zelt zum Reinkriechen aus ihrer schweren Limousine holten und aufbauten. Später erzählten sie ihre Geschichte:

Sie hatten sich als junge Leute, vor mehr als einem Menschenalter, auf einem Campingplatz kennen und lieben gelernt. Damals hatten sie sich geschworen, jedes Jahr in Erinnerung an diesen ersten Sommer der Liebe zwei Wochen zelten zu fahren. Mit der Zeit wurden sie wohlhabend, notgedrungen auch älter, und das erste Zelt war längst verschlissen. Aber ihr Versprechen hatten sie gewahrt, und hartnäckig hielten sie für diese besonderen Wochen am einfachen Leben fest: Zweimannzelt, Spirituskocher und mittendrin im fröhlichsten Urlaubstreiben. Mit den Jahren hatten sie an ihr fortgerücktes Alter kleine Zugeständnisse gemacht: Gelegentlich aßen sie im Restaurant. Noch eine zweite Schwäche gestanden sie Burgmann und zeigten ihre sorgfältig im Auto aufgehängte Abendgarderobe vor: Einmal während des Urlaubs gingen sie dorthin aus, wo man sich vorher richtig schick machen musste.

Noch zweimal kamen sie in den nächsten Jahren zum Camping- und Ferienpark Havelberge. Wie wir aus dieser Geschichte erfahren können, ist Zelten also vor allem etwas für junge Leute – sofern Jung-Sein keine Frage des Alters ist. Sondern der Einstellung.

Die großen Havelberge-Shows, Bühnenglanz und harte Arbeit

Auf der Havelberge-Bühne unterhalb des Restaurants ist oft etwas los: Disco, Livebands und Mitmachshows. Doch das vielleicht Beste vom allem ist der wöchentliche Galaabend des Animationsteams. Den darf man nun wirklich nicht versäumen, wenn man auf Havelberge Urlaub macht. Unglaublich professionell, was diese Amateure in ihren Tanz- und Musikshows bieten!

Wie so etwas angehen kann, fragten wir eine, die es wissen muss: Andrea Lichterfeld.

Am Morgen nach der letzten Show des Vorjahres trafen wir die Animationsleiterin vor der leeren Bühne. War sie stolz und zufrieden nach dem gestrigen Erfolg von „Timewarp Starlights“, der musikalischen Weltreise?

 

„Nein“, lacht sie, „wer zufrieden ist, kommt nicht voran. Das Publikum war wieder begeistert, aber ich habe zu viele kleine Fehler gesehen.“ Außerdem, verrät sie, ist sie schon bei der Planung für 2007: „Ab Oktober gehen die ersten Proben los.“ Drei Shows werden pro Saison abwechselnd gezeigt: erstens eine Wiederaufnahme vom Vorjahr, zweitens eine komplett neue und drittens das überarbeitete „Timewarp Starlights“-Programm.

Doch wie trimmt sie aus ihren Animateuren eine so gute Truppe? „Den Kern trainiert bei mir schon seit Jahren, entweder in meiner Tanzschule oder im Neustrelitzer Schulprojekt, das ich leite.“ Da ist ein guter Zusammenhalt gewachsen, der auch hält, wenn Klartext geredet werden muss. „Ich scheuche sie manchmal ganz schön“, verrät die lebhafte Andrea Lichterfeld, und guckt plötzlich ganz energisch. Gleich schmunzelt sie wieder: „Aber die können auch zurückbeißen.“ Hinter einer guten Vorstellung steckt Arbeit bis an die Leistungsgrenze, und der Jubel des Publikums entschädigt für alles. Als Spross einer Künstlerfamilie hat Andrea Lichterfeld diese Regel schon mit der Muttermilch eingesogen. Die Lehrerin für Tanz und Asia-Sportarten ist auf Havelberge neben den Show auch für den Fitness- und Wellnessbereich mitverantwortlich.

Wie sehen die Zukunftspläne aus? Mittelfristig arbeitet Lichterfeld zusammen mit einem Partner an einem eigenen Musical. Aber erst einmal gilt die volle Konzentration der Saison 2009. Toi, toi, toi!

Drachenboot Festival 2008 vom 01.05.-04.05.2008.

Zum dritten mal findet das Haveltourist Dragon-Boat-Race an den Ufern des Woblitzsees auf dem Camping- und Ferienpark Havelberge statt. Alle Drachenboot-Teams, Fans und interessierte sind bei diesem Event herzlich Willkommen.

Die Trommel schlägt den Rudertakt und Dennis stimmt den Wechselgesang an. Das Drachenboot nimmt rasch Fahrt auf. Einmal im Jahr startet das Team des Kanu-Zentrums eine ganz spezielle Abendtour auf dem Woblitzsee für die Mitarbeiter von Havelberge. Die sollen schließlich selbst probiert haben, was sie ihren Gästen empfehlen.

Touren mit den urigen Drachenbooten sind ein Gruppenspaß, der es in sich hat. Der ursprünglich chinesische Bootstyp wandelte sich in Europa zu einem Canadier, also einem offenen Ruderboot mit Stechpaddeln, in dem 22 Personen Platz finden.

Trommel und Wechselgesang gehören auch bei geführten Touren gerne dazu, wenn Gästegruppen durch den Kammerkanal die Kreishauptstadt Neustrelitz ansteuern. Singen die Gäste denn alle mit? „Na klar“, sagt Mike Stoltenfeldt vom Kanu-Zentrum: „Ein paar fallen gleich ein, und die anderen werden mitgerissen, auch wenn sie glauben, dass sie nicht singen können:“ Auf hohe Kunst kommt es dann weder beim Singen noch beim Rudern an, denn der Spaßfaktor ist auf jeden Fall hoch. Bei der Fahrt durch den Kammerkanal und über den Zierker See ist das mächtige Gefährt immer eine Urlauberattraktion.

Denn Drachenboote sind noch relativ selten, auch wenn inzwischen Welt- und Europameisterschaften ausgetragen werden. Mecklenburg ist übrigens eine Hochburg dieser Ruderdisziplin; die Mannschaften des TeamMV aus Waren an der Müritz sind international absolute Spitze und die Neustrelitzer nicht weit davon entfernt.

In Neustrelitz angekommen bleibt zweieinhalb Stunden Zeit, das rekonstruierte Slawendorf zu besichtigen und mit traditionellen Handwerkstechniken kleine Andenken zu basteln. Dann geht es wieder zurück, mit Schwung, Getrommel und guter Laune, und weithin schallt dabei der Drachenboot-Wechselgesang: „Jetzt fahrn wir übern Woblitzsee…“

Tipp: Ein besonderes Angebot sind zweitägige Betriebsausflüge mit dem Drachenboot mit Übernachtung im Ferienhaus.

 

 Drachenboote
Ein Drachenboot ist ein relativ großes Paddelboot in Form eines stilisierten Drachen. Drachenboote stammen ursprünglich aus China, haben heute aber fast weltweit Freunde gefunden.

 Heutige europäische Drachenboote sind ohne Kopf und Schwanz des dekorativen Drachens 12,49 m lang, 1,16 m breit, 250 kg schwer (Europa-Norm) und werden mit Stechpaddeln fortbewegt. Ein nach überlieferten Motiven gefertigter Drachenkopf ziert die Spitze. Das Heck bildet ein stilisierter Drachenschwanz.

 Bis zu 20 Paddler, die paarweise auf Bänken neben einander sitzen, bewegen das Boot vorwärts. Ein Trommler vorne im Boot nimmt den Rhythmus des vordersten Paddler-Paares ("Schlagreihe") auf und sorgt mit seinen Schlägen für einen gleichmäßigen Takt aller Paddler im Boot. Der Steuermann steht im Heck.

 Traditionsboote
Die traditionellen Drachenboote sind schwere, aus massivem Holz gearbeitete Kunstwerke. Ihre Erbauer schmücken sie mit kunstvollen, großen und farbenprächtigen Drachenköpfen und Schriftzeichen, die die besonderen Vorzüge des Bootes zeigen.


 Sportboote
Das international genormte Drachenboot hat nur noch wenig mit einem altchinesischen Drachenboot gemein.

Es handelt sich hierbei um einen 12,50m langen Canadier, in dem 20 Paddler Platz finden.

Der Rumpf wird üblicherweise aus GFK gefertigt. Drachenkopf und -schwanz sind bei allen Booten gleich, abnehmbar und werden üblicherweise nur zu Veranstaltungen am Boot angebracht.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Drachenboot aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

Mehr zu Lesen auf: www.drachenboot.haveltourist.de

Kinder, Kinder! Volles Programm Animation

(Havelberge) „Meine Kinder sehe ich hier knapp zu den Mahlzeiten. Der ganzen Tag sind sie auf dem Platz unterwegs.“ Die Mutter, die sich so beklagt, sieht eigentlich ganz vergnügt aus. Bei soviel Angeboten für jedes Alter sind gelangweilte Kinder selten, und die Eltern haben ein bisschen Zeit für sich. „Es wird hier viel gemacht auf dem Platz“, sagt sie, „meistens zieht es meine Beiden zum Kinderspielhaus.“

 

Im Animationshaus sind ihre Kinder gut bekannt: „Viele Kinder sind nicht das erste Mal hier“, sagen die jungen Frauen vom Team, „das kennt man sich schon vom Vorjahr.“

Wer neu ist, fühlt sich aber genauso wohl in dem freundlichen Treiben. Schnell lassen auch die Kleineren Mutters oder Vaters Hand los oder rutschen vom Schoß.

Die Teamerinnen haben den Ehrgeiz, für jede Altersstufe und jedes Temperament etwas zu bieten: „Das ist im Sommer mit fast hundert Kindern nicht so leicht, aber es bringt Spaß“, sagen sie.

Viel los ist an den Thementagen: Ritter und Hexen, Indianer und Piraten - das Phantasieland ist nur ein Augenklimpern entfernt.

Kinder ab sechs dürfen auch auf die Ausflüge mit, also zum Tierpark, zum Reiterhof oder ins Märchenmuseum.

Spätnachmittags ist meist Kinderdisco, und für die Kindershows auf der Bühne am Restaurant wird manchmal eine ganze Woche geübt. Volles Programm also!

Ein wenig geschwindelt hat die junge Mutter aber doch, wie sie freimütig verrät. Denn natürlich will sie auch zwischen den Mahlzeiten wissen, wo der Nachwuchs steckt: „Das ist ja so, dass die vom Spielhaus nicht auspassen können, wo die Kinder hingehen, wenn sie los wollen.“ Die Kinder haben deshalb klare Order sich zwischendurch zu melden und zu sagen, wo sie hin wollen. Außerdem unternimmt Mutter in Wahrheit gerne selbst etwas mit den Kindern: „Oft sind wir dann am neuen Badesee und spielen im Sand. Oder die Kinder toben da auf dem neuen großen Spielschiff herum.“

Silvester 2010
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